Unternehmensführung leicht erklärt - Aufgaben und Beispiele für Kleinbetriebe

Eine kleine Firma führen - Delegieren lernen

Aufgaben Unternehmensführung

Eine AG benötigt einen Aufsichtsrat, dieser bestimmt dann einen Vorstand, dieser leitet die Geschäfte und vertritt das Unternehmen .Da geht es um gewaltige Geschäfte und um Verantwortung. Vorstandsvorsitzende haben eine verantwortungsvolle Position, sie müssen ein Unternehmen erfolgreich führen. Das komplette Geschäft, die Mitarbeiter und der Bestand der AG hängen davon ab. So ein Vorsitzender verdient exorbitant z. B. ein Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, verdiente (so sagt man) 9,9 Millionen Euro im Jahr. Ob das stimmt? Auf jeden Fall muss da voll etwas geleistet werden. Naja wenn nicht, passiert da auch nicht viel. Das baden immer die Mitarbeiter aus, selten der Vorstand. Was macht ein Manager, Manager ist eigentlich kein Beruf, auch gibt es inzwischen für alles und jeden einen Manager bis hin zum Table-Manager. Ein »richtiger« Manager im Unternehmen sollte bzw. muss Führungsqualitäten und eine entsprechende Ausbildung haben. BWL, Jura etc. bilden häufig die Basis. Jedenfalls ist ein Manager jemand der, „führt“ was auch immer. Hier geht es um Macht und diese mit den damit verbundenen Aufgaben, umzusetzen.

Im Grunde, so möchte ich mal behaupten, kann ein kleiner Unternehmer das irgendwie auch. 

Ein kleiner Firmeninhaber, kennt die anfallenden Bereiche und beherrscht, bzw. weiß, wie eine kleine Firma funktioniert, es selbst, oder entsprechend dirigieren kann. Aufgaben vergeben bedeutet fähige Mitarbeiter finden, deren Leistungen beurteilen und einschätzen. Auch der Chef eines »Mikro Unternehmens« übt natürlich Macht aus, um sein Ziel zu erreichen. Man sollte das Wort „Macht“ in diesem Bereich aber nicht unbedingt negativ werten, auch wenn es mitunter nicht so einfach ist. Macht bedeutet zudem auch Unangenehmes, beim Pläne und Visionen durchzusetzen. Macht ist weniger das, was man durchführt, eher das was man macht. (Kleines Wortspiel)Um es eindrucksvoller darzustellen habe ich Ihnen dieses Buch geschrieben, hier lesen Sie anschaulich welche Aufgaben auch der kleine Unternehmer stemmen muss. Auch wenn Sie nicht alles selber machen, verschaffen Sie sich Einblick. Überwachen, kontrollieren Sie, beurteilen Sie diese Arbeitsgebiete. Haben alles im Griff, sind Sie ein fundierter kleiner Vorstand, Manager, Chef mit einem Basiswissen auf höchstem Niveau. Weil ich finde ein kleiner Firmeninhaber hat mit der Zeit ein extremes Wissen und Qualitäten, die er oftmals nicht erkennt.

Was ein Firmeninhaber alles machen/können muss.

Vision–Strategie–Finanzen–Kontakte–Image–Marketing

Das ist der Anfang. Diese komplexen Aufgabenkreise sollten Sie professionell anpacken, um Ihre Firma aufzubauen, zu stärken, womöglich auch retten. Viele mogeln sich irgendwie so durch und manch einer hat Glück und alles läuft rund. 

Was aber wenn es halt nur so lala funktioniert oder es vor dem Aus zu stehen scheint. Wollen Sie von ihrer Firma gut leben, Rücklagen bilden und vorsorgen? Möchten Sie in der Zukunft expandieren, sich ausweiten, vergrößern? 

Ein Unternehmensberater kostet Geld, viel Geld und wirklich verstehen können wir es nicht, dass umsetzen ist in der Theorie wunderbar. So Aussagen wie, Geld fliest schneller wenn Sie Ihren Kunden unter Verzug setzen, sind ja klasse, nur umsetzbar sind sie nicht. Einen guten Kunden setzen Sie so schnell nicht „unter Verzug“ einen Architekten treiben Sie nicht zu einer schnelleren Prüfung der Arbeiten an. Sie brauchen diese Kunden und müssen da ziemlich feinfühlig an die Sache gehen. Oder auch die Ansage mit Skonto zahlen da geht es um viel Geld letztendlich. Klar auch das wissen wir, nur wenn das Konto diese Zahlung zurzeit nicht hergibt, was dann? Also ich finde die Ratschläge eines Unternehmensberaters ausgesprochen gut, soweit sie nicht nur aus Theorie bestehen, sie vor allem umsetzbar sind. Eine Analyse des Unternehmens bringt eine Firma wieder auf die richtige Spur. Nur wir Kleinen können uns so einen Berater nicht leisten, es muss auch in Relation stehen. Packen Sie es an, einfach aber strukturiert werden Sie allmählich ein routinierter, souveräner Unternehmer.

Visionen umsetzen

Bedeutet eine Strategie entwickeln. Jeder Unternehmer hat Visionen wie er Pläne verwirklichen will, dazu muss man sein kurzfristiges und langfristiges Ziel erkennen und  dokumentieren. Ausgangspunkt ist der Ist-Zustand, wo stehe ich jetzt und wo will ich hin. Es ist das Konzept das Jeder Unternehmer im Kopf hat, klar, sonst wäre er kein Unternehmer.

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Finanzen und Wirtschaftlichkeit

Die Frage für kleine Firmen und Existenzgründer ist meistens, was ist ein Businessplan und warum ist es für ein Unternehmen wichtig.
Keine Firmen starten fast immer ohne genauen Plan, bestehende Firmen machen sich wenig Gedanken über einen Businessplan. Es geht um das Konzept und die Wirtschaftlichkeit einer Firma.

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Kundenpflege 

Immer vorsichtig vorgehen denn Kunden wollen nicht genervt werden, das kann auch nach hinten losgehen. Die Aufträge kommen kaum von allein, Arbeiten, Produzieren, Handeln, es muss es eine kontinuierliche Akquise oder Kundenpflege geben. Auftragsbestand ist das Ziel einer jeden Firma. 

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Mitarbeiter führen

Arbeiten übertragen, hier sind junge Unternehmer oftmals noch nicht sicher oder kennen nur die Theorie. Die Praxis der Unternehmensführung, Mitarbeiter führen und leiten sieht bei einem kleinen Betrieb z. B. Handwerksbetriebe etc. oft anders aus. Sie reagieren nicht sie lassen alles auf sich zukommen.

Merhr Infos Thema Mitarbeiterführung
Aufgaben Firmeninhaber

Ich finde ein kleiner Firmeninhaber hat extremes Wissen und Qualitäten. Sie können das alles, perfektionieren Sie es auch wenn Sie nur ein kleiner Unternehmer sind. 

Sind Sie ein erfolgreicher Unternehmer? 
Als Mensch, als Typ, als Visionär. Erfolg kommt nicht von irgendwo.

Erfolgreicher Unternehmer sein.
Die meisten Leser werden grinsen, ja dieses Kapitel bitte mit einem zwinkernden Auge lesen. Welchen Typ Unternehmer gibt es denn, woran erkennt man das? Eine kleine Firma kann wachsen mit dem nötigen Input.

Der Gestresste 
Er ist immer verzagt, missmutige Gesichtszüge, stets am nölen, bäh, alles ist schlecht.

Der Visionär
Stets ein glitzern in den Augen, voller Tatendrang, er scheint in einer Parallelwelt zu schweben. Man muss ihn am Abend, fast am Kragen von der Arbeit zerren. Diese Visionäre findet man jedoch meist im stillen Kämmerlein, weniger im »Business Theater«. Er denkt und forscht so vor sich hin. Gedanken. Pläne, Umsetzung, sind seine Aufgaben.

Der Gierige
Macht alles was er tut nur um des Geldes willen, es zählt nichts aber auch gar nicht anderes in seinem Leben. Auch er kann schwer die Arbeit verlassen.

Der Langweiler
Eher so die Gruppe mit einem Beamtenverhalten. Geregelter Arbeitstag, geregelte Freizeit. Alles geregelt.

Alle haben ein gemeinsames Ansinnen, eine erfolgreiche Firma. Das klappt nicht nur mit den vorhandenen Gegebenheiten, ein kompetenter Chef, ist das Zauberwort. Zu welcher Gruppe gehören Sie?

Ich möchte mal behaupten, Sie werden erfolgreich sein, wenn Sie aus jedem Verhaltensmuster etwas mitnehmen. Richtig viel nehmen Sie vom Visionär, auch wenn man oft denkt, da kommt nichts dabei heraus. Aber es sind immer die Gewinner am Schluss. Schauen Sie auf Menschen wie Zuckerberg, die eBay-Jungs, die Google Bande, ein Amazon.... Sie alle waren bzw. sind Visionäre. Die haben Durststrecken hinter sich gelassen, um am Ende erfolgreich zu sein.

Doch Vorsicht: Jeder, der auf einem Typ zutrifft, hat einfach zu viel davon. Haben Sie aber nicht von allem zu viel, nehmen Sie sich überall die richtige Dosis. Ich kenne da jemanden, der extrem zu viel von allem hat, irgendwie ist er menschlich auf der Strecke geblieben. Schönen Gruß von dieser Stelle. Nehmen Sie deshalb die guten Eigenschaften. Ob kleiner Handwerker bis zum Manager, die Basis ist ausschlaggebend. Passt das Fundament, klappt es auch mit dem perfekten Unternehmer ... 

step by step 

  • Agieren Sie in dem Bereich, der Ihnen Freude macht, den sie beherrschen, in dem Sie sicher sind.         
  • Setzen Sie sich Ziele, Sie sollten eine sichere Marktposition erreichen.
  • Seien Sie einzigartig. Es gibt immer eine Möglichkeit, sich von den Mitbewerbern zu unterscheiden
  • Bieten Sie Ihren Kunden mehr als Andere.
  • Schaffen Sie einen sichtbaren Mehrwert für Ihre Produkte - Dienstleistungen.
  • Denken Sie an morgen. Wer in guten Zeiten entsprechend vorsorgt, übersteht schlechte Zeiten besser.
  • Mitarbeiter fördern und führen. Ohne Mitarbeiter hat Ihr Tag nur 24 Stunden, entsprechend wird Ihr Umsatz sein.
  • Lächeln Sie. So oft es geht, denn nur ein zufriedener Unternehmer ist ein erfolgreicher.
  • Behalten und pflegen Sie private Interessen. Auch für den erfolgreichen Geschäftsmann heißt es, arbeiten, um zu leben und nicht leben, um zu arbeiten.

Philosophiert man über diese Phänomene, wird der Unterschied zwischen »Intelligenz und Wissen« klar. In unserem Bildungssystem wird nur noch auf »Wissen« getrimmt, aufwendig lernen, lernen und noch mal lernen. Die Lernbereiche sind begrenzt, immer mehr verlieren die kreativen, naturwissenschaftliche Bereiche »Synapsen anregenden Fächer« an Bedeutung. So betrachtet, was ist ein Abi für die Allgemeinheit heute noch Wert, wer gut auswendig gelernt hat macht ein gutes Abi. Danach kann mitunter nur eine Ausbildungsschiene präzisiert werden, andere Bereiche bleiben in der Regel verschlossen. Der Witz ist, diese Gelehrten merken es nicht mal. Sie »wissen und sind gelehrt«. Auf der anderen Seite dann die »Intelligenz«, diese funktioniert nur, wenn sie geweckt wird. Das beginnt im Kindesalter, was nicht heißt, auch später das Hirn zu öffnen. Es werden Reize benötigt, das Hirn wird gestupst und in sozusagen erweckt. Interessanterweise passiert das nicht ansatzweise beim auswendig lernen. z.B. Kunst, Musik, Sport sind spektakuläre Anreize und Auslöser für unfassbare Ergebnisse. Mal platt ausgedrückt, die haben einfach mehr Türen im Kopf geöffnet. Die Entwicklung mit »offenen Türen« sieht völlig anders aus. Intelligente Menschen sind in der Lage dieses weiterzuführen, fangen zu sondieren. Sie lernen anders, effektiver und mehr. Erlebt man häufig bei Kindern die sich vermeintlich.langweilen im Unterricht. Sie haben bereits abgespeichert, wissen es nicht unbedingt, es liegt für den Fall der Fälle aber sortiert in der Schublade. Die Entscheidung, was benötigt wird, fällt blitzartig, das wird dann spezialisiert. Es kann sogar passieren, dass es schlechte Schüler sind, was aber kein Grund zur Sorge ist. Diese »Intelligenten« nehmen sehr viel mehr mit als »Wissende«. Intelligente Menschen verfolgen Ziele, die können dann nicht selten im verborgenen verfolgt werden mit einem manchmal unfassbaren Ergebnis. Damit meine ich dann die Beispiele, google, ebay, YouTube Erfinder, Jobs, Gates, wie die alle heißen. Man findet auffallend wenig Deutsche unter diesen Namen. Wenn wir unserer Bildungssystem weiter so umsetzen, werden es auch nicht mehr. Ich bin sogar überzeugt das bereits hier beim Lesen dieser Artikel, beide Sorten vertreten sind. Die einen »ja nö Momentmal, das geht so aber nicht, das steht nicht in den Büchern. So kann man es aber nicht machen, knötter, mecker, etc.«.. Die anderen sagen »aja, warum nicht die Mühe machen, um Laien was zu verklickern, ist schwieriger als wissenschaftliche Abhandlungen. Passt schon«.

Das Gehirn hat bei jedem Menschen die gleiche Konstruktion, die Schubladen müssen nur geöffnet werden. Ist wie beim Motor, er funktioniert so oder wird aufgemotzt. 

Denken Sie einmal über Ihre Selbstständigkeit nach und schaffen Sie die Basis.

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