Corona: alle Hilfspakete für kleine Firmen 

Informationsmöglichkeiten vom Bundesministerium Deutschland

Die Basis für kompetente und gute Mitarbeiterführung:

Mitarbeiter anleiten,  Aufgaben verteilen, Anforderungen vermitteln.

Warum dieser Artikel enorm von großer Bedeutung ist, ganz einfach, blauäugig an die Sache gehen, kostet Geld. Ist erst mal ein Mitarbeiter eingestellt, kann es in vielen Fällen schwierig sein, sich von diesem wieder zu trennen. Glauben Sie mir, ich habe es erlebt.

Arbeiten übertragen, hier sind junge Unternehmer oftmals noch nicht sicher oder kennen nur die Theorie. Die Praxis der Unternehmensführung, Mitarbeiter führen und leiten sieht bei einem kleinen Betrieb z. B. Handwerksbetriebe etc. oft anders aus. Sie reagieren nicht sie lassen alles auf sich zukommen. Hier sollte man zumindest die leicht verständlichen Grundtipps beachten. Expandiert ein Unternehmen, ist es an der Zeit Mitarbeiter einzustellen. Jetzt müssen die Aufgaben verteilt werden. Alles was Sie vorher meist selbst getan haben können Sie nicht mehr alleine schaffen. Das hört sich unkompliziert an, funktioniert aber nur wenn man Arbeiten vernünftig delegiert. Jetzt muss man lernen, Aufgaben, die man mit viel Einsatz, erledigt hat, abzugeben. Manchmal ist es auch mühselig obendrein zeitaufwendig diese Weisungen einem Mitarbeiter zu erklären und weiterzugeben. Gerne übertragen wir dagegen Arbeiten, wo man selbst keine Lust zu hat. Frustrierend für den Mitarbeiter immer „diese“ Aufgaben zu erledigen.

Zunächst einmal was haben Chefs bzw. Führungskräfte für Aufgaben?

Chefs in kleinen und mittleren Betrieben müssen zwangsläufig in allen Arbeitsabläufen fit sein. Eine unerlässliche Aufgabe ist u. a. die Mitarbeiterführung, dazu kommen aber auch alle übrigen Aufgaben. Unternehmensführung, Buchhaltung, Ausbilder, Verkäufer, Koordinator, Terminplaner, die ganze Palette, sie treffen die Entscheidungen. Dieses kann man bzw. man muss es lernen. Ständig wechselndes eingearbeitetes Personal, mäßige Geschäfte, Fehler durch wenig professionelles Handeln, schaden ihrem Unternehmen schwer. Auch ist es die unterbewusste Angst, irgendwie überflüssig zu werden.

Unternehmer, die sich mit Aufgaben, die andere Mitarbeiter erledigen können, beschäftigen treten auf der Stelle. Auch die Arbeiten, wo Sie überzeugt sind, es besser zu können, kann es ein qualifizierter Mitarbeiter sicher genauso gut. Die Angestellten werden durch „hochwertige“ Aufgaben gestärkt, denn mit fähigen Angestellten entwickelt eine Firma stabil. Deshalb, ein Unternehmen erfolgreich führen heißt Delegieren. Nur wer Aufgaben verteilt und weiter gibt, kann den Betrieb weiterbringen. Auch wenn es schwerfällt und man Spaß an Aufgaben hat, die man abgibt.

Arbeitgeber Coach und Kontrolleur 

Das Mitarbeiterteam ist ähnlich wie ein Fußballteam, hohes Niveau erreichen und halten. 

Klar im Vorteil sind Menschen, wo die Arbeit nicht an erster Stelle im Leben steht. Vielleicht etwas blauäugig, aber es sind die Visionäre, die mehr den Erfolg der Firma im Kopf als in den Händen haben. 

Sie haben doch sicher auch schon mal, bei unsagbar erfolgreichen Firmen, der Chef ist ein Depp, mit den Dummen ist Gott, gedacht. Die sind nicht wirklich durch Zufall erfolgreich, es sind die Visionäre, die im Kopf planen, das Ergebnis andere machen lassen. Sie haben meist schnell die Mittel qualifizierte Mitarbeiter zu beschäftigen, um Aufgaben in allen Bereichen zu delegieren.

Neben Mitarbeiterführung ist auch das Unternehmen komplett zu leiten. Kleine Firmen müssen hier richtig Fit sein, sonst kann es fatal ausgehen.

Wie setze man alles in die Praxis um?

Investieren Sie am Anfang Zeit, erklären Sie Ihren Mitarbeitern die zu erledigenden Aufgaben genau. Nehmen Sie sich geduldig die Zeit um Rückfragen zu klären. Ihr Mitarbeiter wächst so in die Aufgabenbereiche, er wird später selbstständig zu erledigende Arbeiten erkennen und umsetzen. Informieren Sie Angestellte umfangreich über die anstehenden Arbeiten. Beachten Sie die Risiken und Fehler, die auftreten können, behalten Sie immer den Überblick. Eine Endkontrolle der Arbeit ist ebenfalls im Anfang zwingend erforderlich. Nehmen Sie in Kauf das auch mal was schiefgeht. Zeigen sie die Möglichkeiten auf, diese Fehler zügig und effizient zu beheben.

Sorgen sie stets dafür, dass die Rahmenbedingungen passen. Hin und wieder ein Lob gehört auch dazu, es sorg für ein positives Arbeitsklima. Vertrauen Sie Ihren Mitarbeitern, sorgen Sie dafür, dass sie Ihnen auch vertrauen können, denn dieses ist die Basis für eine effiziente Zusammenarbeit. Jeder Chef sollte seine Mitarbeiter dahin führen, dass sie nicht nur perfekt arbeiten sondern sich auch mit dem Unternehmen identifizieren. Ein Angestellter, der in der „Wir-Form“ von Ihrer Firma spricht, fühlt sich zugehörig, er zeigt damit seine Verbundenheit. Machen Sie immer klare Ansagen. Konkrete Vorstellung und Zeitangaben erleichtern die Arbeit ungemein.

Behalten Sie es im Kopf, üben Sie sich in Selbstdisziplin, keine Arbeiten mehr zu machen die andere erledigen können.

Ihr Ziel ist, dass Mitarbeiter eigenverantwortlich arbeiten. Sorgen Sie dafür das ihnen entsprechende Rahmenbedingungen zur Verfügung stehen. Z. B. eigenen Mailverkehr, Weitergabe, direkte Informationen von Kunden, Lieferanten etc., Entscheidungsfreiheit in seinem Bereich. Mitarbeiter übernehmen oft ungern Verantwortung, Ihre Aufgabe ist es hier durch gezielte Führung dieses zu vermitteln. Dies Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, dauert oft sehr lange aber die Investition lohnt am Ende sehr. Stärken Sie die Angestellten dahin gehend das sie sich mit dem Unternehmen identifiziert, eine Bindung entsteht. Lernen Sie loszulassen, wenden Sie sich mit der gewonnen Zeit anderen Aufgaben zu. Aufgaben mit anderen Prioritäten, die den Erfolg Ihres Unternehmens ausmachen. Verlegen Sie die zu erledigenden Arbeiten in Ihren Kopf und übergeben Sie diese in die Hände Ihrer Mitarbeiter.

Mitarbeiter können Umsatzbremsen sein und der Firma schaden

  • Kann ich nicht sagen
  • Bin ich nicht zuständig
  • Kann ich nichts dafür
  • Müssen Sie warten
  • Ist so
  • Hat der Kollege gemacht

Ich erlebe es inzwischen fast jeden Tag, es werden mir viele bestätigen. Keiner ist mehr Zuständig, keiner ist Schuld, keiner will mehr Verantwortung übernehmen. Am schlimmsten finde ich, dass der "Ton" schärfer, unfreundlicher wird, Höflichkeit, Hilfsbereitschaft  gibt es immer weniger. Ein guter Unternehmer wird sporadisch  forschen und Mitarbeiter trainieren, manchmal muss aber auch ausgewechselt werden. Das sind wichtige Aufgaben des Firmeninhabers.

Home Office

Sollte unabhängig von Corona viel öfter genutzt werden, ist eine gute Alternative. Diese Mitarbeiter darf man jedoch nicht aus den Augen verlieren und kontrollieren. Ich hatte gerade ein Erlebnis, eine Mitarbeiterin wollte/sollte mir Auskünfte geben. 
Es war so :
" ...() Jan-Uwe zieh die Schuhe aus....() jetzt guck dir das an, alles dreckig....() Jan-Uwe nimm deine Schuhe mit....() Jan-Uwe mach die Tür zu. Entschuldigung aber jetzt können wir.() oh je jetzt sitzt eine Biene auf meiner Tastatur (Biene war aufsässig) ...() Mama ich hab Hunger, aus dem Hintergrund. Okay irgendwann konnten wir mein Anliegen zusammen mit Jan-Uwe und Biene besprechen, auch war die Mitarbeiterin sehr freundlich. Ergebnis war, der Kollege ist zuständig. 
Diese Geschichte ist kein Scherz!

Ich finde es nicht schlimm, es ist menschlich und kann man in Kauf nehmen. Aber sorry, ich habe nicht wirklich die Zeit den halben Tag solche kontraproduktiven Gespräche zu führen. Ist im Moment so, sehe ich ein, aber langfristig ist diese Mitarbeiterin im Betrieb besser aufgehoben. 

Definieren Sie die Stelle genau, 
machen Sie klare Ansagen was Sie von Ihren Mitarbeiter erwarten.

Empfehlungen

  • Hören Sie zu, beantworten Sie Fragen geduldig.
  • Verhalten Sie sich fair.
  • Vergeben Sie keine unlösbaren Aufgaben, setzen Sie sich gemeinsam damit auseinander.
  • Kontrollieren Sie die Arbeiten.
  • Kritisieren Sie konstruktiv, genauso loben Sie Ihren Angestellten.
  • Lohnerhöhungen oder Beförderungen motiviert Angestellte.
  • Verhalten Sie sich vorbildlich, geben Sie dem Mitarbeiter eine Orientierung
  • Durch „allzu“ privaten Umgang geben Sie Ihre Distanz auf. Bedenken Sie das vorher.
  •  Geben Sie relevante Informationen an Ihre Mitarbeiter weiter, dann sind es Angestellte auf dem gleichen Wissensstand.

Kündigungen müssen möglicherweise ausgesprochen werden. Denken Sie hier immer an Ihr Unternehmen, stellen Sie Dünkel ab.

Anrede du oder sie? Auf dem Bau und in IT-Branchen im Grunde immer Du.

Das „Sie“ schafft Ihnen jedoch eine gewisse Distanz, womit Sie sich abgrenzen. Wenn das „Du“ dann jedoch mit allen, anderenfalls wird, dieser Mitarbeiter gegenüber den Kollegen in eine andere Position gestellt, das wiederum schadet dem Betrieb. 

Ein fähiger Chef ist verantwortlich für das Betriebsklima, er sollte deshalb seinen Mitarbeitern ein Gefühl von Vertrauen und Souveränität geben. Schwächen, überhebliches Verhalten verunsichert und motiviert Ihre Mitarbeiter kaum zu den angestrebten Leistungen. Letztendlich sind Sie für Ihre gedeihende Firma, auf Ihre Mitarbeiter angewiesen.

Nicht jeder Chef ist ein wirklicher Chef.
Verzetteln Sie sich nicht in wichtigen und weniger wichtigen Aufgaben. Nutzen Sie die gewonnene Zeit auch für sich selbst, um nicht durch ständigen Stress Ihre Stärke zu verlieren. Vermeiden Sie eine Überarbeitung, es hat fatale Folgen, bei vermehrten Risiken bestehen gesundheitliche Gefahren.

Sie sind kein Visionär? Dann werden Sie ein Visionär.
Beginnen Sie im Kopf den Erfolg zu planen, denn die Hände dazu haben andere.

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Es geht um das Image und die Auftragslage der Firma, deshalb Mitarbeiter motivieren, ausbilden, überprüfen. 

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